"Aus seiner Komfortzone bewegen und offen für Neues sein." Das sagt Hünkar Araz über seine Arbeit in dem StartUp-Unternehmen FinTecSystems.

24.10.2018

Über seine Aufgaben hinauswachsen und immer bereit sein Neues zu lernen. Außerdem flexibel und frei arbeiten. So berichtet Hünkar Araz von seiner Arbeit bei FinTecSystems, dem Lindener StartUp- Unternehmen. Wir haben Ihm ein paar Fragen zu der Arbeit in einem StartUp gestellt und wollten einen Einblick in seine alltäglichen Aufgaben bekommen. 

Wie würdest du deinen Arbeit mit Hashtags beschreiben? #spaß #flexibilität #dynamik

Was gefällt dir an deiner Arbeit als Softwareentwickler bei FinTecSystems? Zunächst war ich als Werkstudent im Rahmen meines Studiums der Wirtschaftsinformatik bei FinTecSystems tätig. Die flexiblen Arbeitszeiten und das Leben von “Remote Work” bzw. standortunabhängigem Arbeiten waren damals sehr nützlich für mich. Dadurch konnte ich mein Studium und die Arbeit besser unter einen Hut bekommen. Auch heute als Vollzeitmitarbeiter profitiere ich davon, z.B. bei Behördengängen oder Arztterminen.

Hervorheben möchte ich auch die vielen fachlichen Freiheiten, die man bei FinTecSystems genießt. Das fängt schon bei den „Werkzeugen“ für die tägliche Arbeit an. Jeder Mitarbeit hat bei uns beispielsweise die Möglichkeit das Betriebssystem oder die Entwicklungsumgebung selbst zu wählen. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass jeder Mitarbeiter und jede Meinung ernst genommen wird. So konnte ich schon als Werkstudent eigene Ideen und Vorstellungen einbringen und ebenso realisieren.

Warum hast du dich bei FinTecSystems beworben? Ich wollte den Mythos StartUp am eigenen Leib erleben. Verlockend war auch die Vorgeschichte des Unternehmens bzw. die interessanten beruflichen Werdegänge der Gründer Dirk Rudolf und Stefan Krautkrämer, die zuvor das Online-Zahlverfahren “Sofortüberweisung” mit aufgebaut haben und bis zum Verkauf an Klarna in leitenden Managementpositionen tätig waren.

Kannst du die Arbeit in einem StartUp genauer beschreiben? Wie auch in anderen, traditionellen Unternehmen gibt es Routineaufgaben, wie in meinem Fall die Fehleranalyse, Softwareanpassungen oder Bugfixing, die man tagtäglich erledigt. Davon abgesehen profitiert man in einem StartUp von flachen Hierarchien und großem Gestaltungsspielraum.Oft muss man sich hierbei selbst organisieren. In der Regel gibt es somit keine langen Entscheidungsprozesse und Projekte, Lösungen für Probleme etc. werden schnell umgesetzt. Erwähnenswert ist auch, dass man nicht wie in typischen Großunternehmen, Experten für alle Themenbereiche hat, die man anzapfen kann. Deshalb muss man sich hin und wieder für neue Herausforderungen aus seiner Komfortzone wagen, autodidaktisches Know How aneignen und offen für Neues sein.

Hat man als StartUp mit manchen Schwierigkeiten zu kämpfen? Bekommst du diese mit? Natürlich hat man als StartUp am Anfang oft besonders große Herausforderungen, die man meistern muss. Gerade zu Beginn bestehen keine definierten Arbeitsprozesse, Aufgaben werden per Zuruf verteilt und dann ausgeführt. Das kann aber auch ein Vorteil sein. Dadurch ist ein StartUp flexibel und nicht starr. Außerdem hat man durch eine flache Hierarchie und kurze Kommunikationswege gute Voraussetzungen, um schnelle Entscheidungen herbeizuführen und Herausforderungen zügig zu lösen. Man muss sich das vorstellen wie ein Schnellboot und ein Dampfer. Der Dampfer braucht wesentlich länger, um die Richtung zu ändern. Ein Schnellboot ist da wesentlich agiler unterwegs.

Würdest du die Arbeit in einem StartUp, einer Arbeit in einem älteren Unternehmen vorziehen? Wenn ja, warum? Ich würde jedem raten in seinem Leben mindestens einmal die Arbeit in einem Startup zu suchen. Wie ich schon berichtet habe gelten in einem Startup oftmals andere Regeln, agilere Prozesse und bessere Entfaltungsmöglichkeiten als das in einem traditionellen Unternehmen der Fall ist. Die Lernkurve die man dadurch nehmen kann ist ungleich größer und die persönliche Entwicklung wird dadurch um ein Vielfaches beschleunigt.

Du arbeitest in der Region Mittelhessen. Was gefällt dir an der Region? Mittelhessen ist großartig. Auf dem Land zu leben, die Stadt aber in Reichweite zu haben. Kurze Wege zum Flughafen, gute Bahnverbindungen prägen eine sensationelle Infrastruktur. Auch Großstädte wie Berlin haben ihren Charme. Doch für mich und meine heutige Lebenssituation zählt insbesondere das familiäre Umfeld in Mittelhessen und die Freundschaften, die ich hier habe.  

Mit Hünkars Erfahrungen in einem StartUp erhält man Einblicke, die man zuvor nicht bekommen konnte. Wenn ihr mehr solche Stories lesen wollt, um verschiedene Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen, dann schaut auf unserem Karriereblog vorbei. Außerdem könnt ihr auf dem Job- und Ausbildungsportal viele Karrieremöglichkeiten in der Region auf einem Blick sehen.





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