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'Meine Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker ist sehr vielseitig'

'Meine Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker ist sehr vielseitig'

Was macht die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker aus? Welche Aufgaben stehen täglich an? Was sollte ich mitbringen, wenn ich mich für diese Ausbildung interessiere? Diese Fragen haben wir jemandem gestellt, der sich bestens auskennt. 

Daniel Fraint wird bei der Auto Wöhl GmbH in Limburg im dritten Lehrjahr zum Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet. Im Februar wurde er von der Handwerkskammer Wiesbaden als Lehrling des Monats ausgezeichnet. In unserem Interview spricht er über seine Ausbildung, seinen Ausbildungsbetrieb und die Region Mittelhessen. 

Quelle: Auto Wöhl GmbH

Beschreibe deine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker in drei Sätzen.


Ich lerne sehr viel in verschiedene Richtungen, sei es Hydraulik, Mechanik oder Elektrik. Mir gefällt es besonders gut, dass meine Ausbildung sehr vielseitig ist. Außerdem ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut: das Team ist super und es macht mir viel Spaß, hier zu arbeiten.  


Wie bist Du auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden? Wie hast Du Dich informiert? 


Bevor ich hier zur Firma Wöhl kam, war ich bei einer anderen markengebundenen Werkstatt. Dort hat es mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefallen. Da mein Vater Viktor, meinen Chef, und die Firma Wöhl kannte, schlug er vor, dass ich dort arbeiten könne. Das bedeutet, dass sich das glücklicherweise so ergeben hat, dass ich jetzt hier arbeite. 


Warum hast Du dich für diese Ausbildung entschieden?


Ich hatte schon immer ein großes Interesse an Autos. Dann habe ich geschaut, was ich in dem Bereich machen kann. Ich bin auf die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker gestoßen. Das hat gut zu mir gepasst und ich habe mich dann dazu entschieden, die Ausbildung zu beginnen.


Warum würdest Du die Ausbildung weiterempfehlen? Was findest Du toll an der Ausbildung?


Allgemein hat es mir sehr gefallen, dass die Ausbildung so vielseitig ist. In der Berufsschule und im Betrieb lernt man in alle verschiedenen Richtungen etwas. Auch meine Aufgaben auf der Arbeit sind abwechslungsreich und es wird nicht langweilig. 


Was schätzt Du an deinem derzeitigen Arbeitgeber?


Egal welche Frage ich habe, mir wird immer weitergeholfen. Neulich habe ich zu Hause etwas an meinem eigenen Auto gemacht und dann hatte ich eine Frage dazu. Ein Kollege von mir konnte mir da weiterhelfen. Ich schätze es sehr, dass ich in so einem hilfsbereiten offenen Team arbeite.  


Was waren deine ersten Tätigkeiten, die Du zu Beginn deiner Ausbildung übernehmen musstest?


Als ich noch bei der markengebundenen Werstatt war, habe ich nur Inspektionen gemacht und das wurde nach einer Zeit etwas langweilig. Hier bei der Firma Wöhl konnte ich auch ganz andere Sachen machen. Außerdem durfte ich von Anfang an vieles mit Unterstützung meines Chefs oder meiner Kollegen machen. Zum Beispiel haben wir zusammen ein Radlager gemacht. 


Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Azubi bei Dir aus? Was sind deine täglichen Aufgaben?


Ich arbeite viel mit Gesellen zusammen. Beispielsweise haben wir vor kurzem zusammen einen Motorwechsel gemacht. Das war schon eine tolle Erfahrung, weil ein Motorwechsel eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Wir haben auch schon Lenkgetriebe gemacht und eine Inspektion bei einem Ford Mustang. Das war sehr interessant. Natürlich übernehme ich auch Aufgaben wie den Müll leeren, das gehört zum Beruf dazu.  


Kommst Du aus der Region Mittelhessen? Und was gefällt dir an der Region?


Ja, ich lebe schon immer in Frickhofen. Das ist ein Dorf in der Nähe von Limburg. Ich bin hier aufgewachsen und alle meine Freunde sind hier. Mir gefällt auch die Natur: wir haben sehr viele Wälder. Also es ist schon schön hier!


Vielen Dank für das Interview, Daniel! Wir konnten viele Eindrücke von deiner Ausbildung gewinnen und wünschen Dir alles Gute für deine Zukunft. 



05.05.2021 Alle Blog Nach Oben