Das BWL Studium an der JLU und welche Qualitäten es bietet

03.07.2019

Wir haben Professor Dr. Alexander Haas mit einem spontanen Interview, Antworten zu dem BWL-Studium an der Justus-Liebig Universität entlockt und ihn gezielt zu der Zusammenarbeit zwischen der Universität und den mittelhessischen KMUs befragt. Professor Haas hat die Professur für Marketing und Verkaufsmanagement(BWL I)und zeigt die Möglichkeiten der JLU-Studenten auf und welche Qualitäten mittelhessische KMUs bei der Einstellung eines Absolventen/ einer Absolventin erhalten.

Unsere mittelhessischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) scheinen häufig den Eindruck zu haben, dass die Universität gar nicht an ihnen interessiert ist. Stimmt das? Nein, das ist eine Fehlwahrnehmung. Tatsächlich ist es ein erklärtes Ziel unseres Fachbereichs, die Region mit ihren KMU zu stärken. Insofern arbeiten wir auf vielen Ebenen mit den mittelhessischen KMU zusammen. Beispielsweise gibt es gemeinsame Seminare oder Abschlussarbeiten. Auch bringen wir die KMU mit unseren Studenten in Kontakt, z.B. für Praktika oder wenn offene Stellen zu besetzten sind. Häufig wissen unsere Absolventinnen und Absolventen vorher gar nicht, welch tolle KMU wir in unserer Region haben.

Welche Qualitäten bekommen mittelhessische KMU, wenn Sie ihre Absolventen einstellen? Unsere Studentinnen und Studenten werden darin ausgebildet, unklare Sachverhalte zu strukturieren und für die jeweiligen Probleme passende Lösungen zu finden. Dazu lernen sie in den verschiedenen und betriebs- und volkswirtschaftlichen Fächern, aber vielfach auch in individuellen Vertiefungen wie etwa Recht, Sprachen, Umwelt usw., den aktuellen Stand des Wissens kennen und wie man dieses Wissen zielorientiert anwendet und ggfs. erweitert. Insofern können sie unsere KMU hervorragend dabei unterstützen, in der Zukunft erfolgreich zu bleiben. Hinzu kommt ein hohes Maß an Motivation, Organisationsfähigkeit und – inzwischen auch an der Uni-Praxisnähe.

Können Sie unseren KMU Ratschläge für die Gewinnung Ihrer Absolventen geben? Ich habe drei Ratschläge:

Erstens müssen unsere KMU wissen, dass es heutzutage einen starken Wettbewerb um Talente gibt. Insofern sollten sie den Kontakt zu uns suchen, um sich aktiv als Arbeitgeber ins Spiel zu bringen.

Zweitens sollten sie sich mit Selbstbewusstsein präsentieren. Denn die KMU bieten viele spannende Aufgaben, die für unsere Absolventinnen und Absolventen attraktiv sind – wenn sie denn erst davon erfahren haben.

Drittens sollten die KMU ihre Einstellungsprozesse prüfen und ggfs. professionalisieren. Ich habe mehrfach erlebt, dass Studierende von den KMU, mit denen wir sie zusammengebracht haben, begeistert waren und dort anfangen wollten, aber die entsprechenden KMU haben ihre Chance regelrecht „versemmelt“.

Das Interview hat uns tolle Einblicke verschafft und uns gezeigt, dass die Unviersität stets bemüht ist, Mittelhessen und unsere Region voranzubringen. Vielen Dank für den schönen Austausch Prof. Dr. Haas und dass wir in Zukunft immer mehr Absolventinnen und Absolventen für mittelhessische KMUs gewinnen können.





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