Als Aushilfen beim Regionalmanagement Mittelhessen angefangen und nun? Ein Interview mit Michelle Campbell

27.03.2019

In dieser Woche folgt der zweite Beitrag über eine unserer ehemaligen Aushilfen. Michelle Campbell war als Social Media Managerin beim Regionalmanagement Mittelhessen tätig und erzählt uns, was sie in dieser Zeit gelernt hat und was sie momentan während ihres dualen Masterstudiums bei der Unternehmensberatung  advacon macht.

Was hast du nach deinem Abitur gemacht und wie bist du zum Regionalmanagement gekommen?
Michelle Campbell: Nach dem Abitur am Johanneum Gymnasium Herborn bin ich nach Marburg gezogen, um dort Medienwissenschaften zu studieren. Ich merkte schnell, dass das Studium sehr theorielastig war und ich viel Freizeit hatte. Die nutzte ich dann, um selbstständig praktische Erfahrungen zu sammeln. Angefangen mit dem Verteilen von Flyern, der Promotion für einen Frühstückslieferservice und dem Schreiben für das studentische Uni-Magazin PHILIPP, bekam ich die Chance auf ein dreimonatiges Praktikum beim Deutschen Filmmuseum in Frankfurt und durfte im Online Marketing des Movie Parks Germany in Bottrop mitwirken. Auf den Studentenjob als Social Media Managerin beim Regionalmanagement bin ich über eine Ausschreibung auf deren Facebookseite aufmerksam geworden und habe mich sofort beworben.

Du hast während deines Studiums beim Regionalmanagement Mittelhessen gearbeitet, inwieweit hat dir die Arbeit weitergeholfen?
Campbell: Als ich meine Stelle beim Regionalmanagement antrat, war ich im dritten Semester meines Bachelorstudiums. Die Zeit beim Regionalmanagement habe ich als sehr prägend in Erinnerung behalten. Denn hier habe ich nicht nur viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen kennengelernt, sondern auch das Arbeitsleben an sich. Mein erstes Meeting, meine erste Messe, meine erste Kampagne - mein erstes „Onboarding“, wie mir mein direkter Vorgesetzter erklärte. Ich durfte in dieser Zeit viel lernen und vor allem ausprobieren. Die offene Teamkultur machte mir Mut, meine Komfortzone regelmäßig zu verlassen und für Neues offen zu sein.

Wusstest du nach dem Studium direkt wohin du möchtest? Welchen Karriereweg du einschlagen möchtest?
Campbell: Durch die Arbeit beim Regionalmanagement wurde ich auch auf das duale Hochschulprogramm StudiumPlus der THM aufmerksam. Bis dato war ich der Ansicht, dass mein Karriereweg mit der Wahl meines Studienfaches schon abgeschlossen war. Die Arbeit im Marketing interessierte mich weiterhin, ich sah mich zukünftig aber vorrangig in einem betriebswirtschaftlichen Umfeld. Der duale Masterstudiengang Prozessmanagement ist daher perfekt auf mich zugeschnitten. Hier lerne ich die theoretischen Strukturen und Abläufe von Geschäftsprozessen in Unternehmen kennen, gleichzeitig kann ich sie dank meines Partnerunternehmens, der Unternehmensberatung advacon GmbH & Co. KG, in der Praxis beobachten und anwenden. Die Firma advacon mit Sitz in Asslar bietet branchenübergreifende Beratung in den vier Beratungsfeldern "Menschen & Führung", "Finanzen & Werte", "Strategien & Prozesse" und "Innovationen und Disruption" an. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die außerordentlich hohe Einsatzbereitschaft für den Kunden, sowie die langjährige Erfahrung der Berater aus der Praxis. Die Partner und Mitarbeiter geben dem Kunden nicht nur konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand, sondern setzen sie auch gemeinsam mit ihm um. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt jeden Beratungsprojekts, wie ich selbst schon oft erleben durfte und was advacon für mich zu einem sehr wertvollen und spannenden Partnerunternehmen macht.

Würdest du heute den selben Karriereweg einschlagen oder etwas anders machen? Und welche Tipps würdest du Schulabsolventen und -absolventinnen mit auf dem Weg geben?
Campbell: Ich kann mir für mich keinen besseren Karriereweg vorstellen. Noch vor fünf Jahren, bei Schulabschluss, hätte ich diese Entwicklung nicht kommen sehen. Es ist nicht schlimm, nach der Schule nicht hundertprozentig zu wissen was man möchte – denn man kennt ja auch noch gar nichts! Entscheidend ist meiner Meinung nach die Bereitschaft zur Weiterentwicklung und die Offenheit für Neues. Nur durch das Ausprobieren lernt man seine Fähigkeiten kennen.
Was gerade Berufsanfänger nicht unterschätzen sollten sind Netzwerke. Wir haben hier in Mittelhessen ein sehr starkes und gelebtes Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Bildung. Als konkretes Beispiel: Das Regionalmanagement vermittelte mir den direkten Kontakt zu StudiumPlus und unterstützte mich auch bei der Suche nach einem geeigneten Partnerunternehmen. Der geschäftsführende Inhaber von advacon, Norbert Müller, ist gleichzeitig ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des CCDs (Compentencecenter Duale Hochschulstudien) von StudiumPlus. Und seit meiner Anstellung engagieren wir uns als Unternehmen als aktives Mitglied im Verein Mittelhessen des Regionalmanagements.





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