Mein Alltag als Straßenbauer🚧🏗️
Servus,👋
ich bin Philip (18 Jahre alt) und möchte euch heute in meinen Alltag als Azubi zum Straßenbauer bei Otto Quast mitnehmen.
Dieser Weg, welchen ich aktuell bestreite, war eigentlich gar nicht so gedacht. 🤪
Aber erstmal ein wenig zu meiner Person: 😊
Während meiner Schulzeit wollte ich die ganze Zeit Bauleiter oder Bauingenieur werden. Durch meinen Werdegang in meiner Schulzeit, schien dies auch ein mögliches Ziel zu sein. Nach diesem Ziel strebte ich eine lange Zeit. Jedoch kam es so, wie es so oft kommt. Kurz vor dem Ziel gelingt etwas nicht oder etwas geht schief. 📉
So auch bei mir. Mein Abitur habe ich erfolgreich in den Sand gesetzt! 😒
Während ich auf meine Ergebnisse vom Abitur wartete, begann ich bereits das Duale Studium. Dieses ist eine Kooperation zwischen der Universität (in diesem Fall der Universität Siegen), dem Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen und meinem Betrieb. Nach dem ersten Monat Duales Studium war klar, es wird nicht reichen. 🛑
Was nun? 🤔
Ich habe mich mit der Personalabteilung zusammengesetzt und wir haben uns beratschlagt. Schlussendlich haben wir entschieden, dass ich erstmal meine Ausbildung machen sollte und im Anschluss schaue, wie es weiter geht. 🍀
Im Dualen Studium wollte ich die Ausbildung zum Maurer starten. Während ich in dem Grundlehrgang im AWZ war, merkte ich aber immer mehr, dass dieser Beruf eigentlich gar nicht zu mir passt. Mir machte es als Straßenbauer im Tiefbau viel mehr Spaß. Auch die Noten waren dort besser😉
Und so läuft eine Ausbilung bei Otto Quast:
Nachdem du ein sehr nettes und freundiches Bewerbungsgespräch👌 in unserem Firmensitz in Siegen-Weidenau geführt hast, geht es in deine Ausbildung.
Vorne weg, die Ausbildung ist abwechslungsreich und du erlebst alle Themenfelder der Bau-Branche. 🤗
Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal Fellinghausen:
Das Aus- und Weiterbildungszentrum Bau in Kreuztal-Fellinghausen ist eine Art praktische Schule.🏗
Hier lernst du alles wichtige was du an praktischem für die Prüfung und dein späteres Berufsleben können musst. 💯
Angefangen bei Bordsteine setzen, über Pflastern und Natursteine kloppen bis hinzu Berechnungen aus dem Bauwesen ist alles dabei.
Ein wenig Theorie darf natürlich auch nicht fehlen.😉 Um alle praktischen Werkstücke bauen zu können, muss man einiges an Theorie vorher verstehen und anwenden können.
Oftmals arbeitet man mit vielen anderen Azubis an eigenen Solo-Werkstücken. Nach und nach kommen Werkstücke zu zweit oder sogar als Gruppe hinzu.
Hierbei kann man sich immer beweisen und viel üben. 🏋
Im AWZ wurde ich gut aufgenommen und wir haben uns allesamt in das Lehrjahr eingepflegt. Wir fungieren als eine super Truppe und reden viel während der Arbeit zusammen. 🗣
Außerhalb deines eigenen Baufeldes, lernst auch kurz und knapp die anderen Bereiches des Bauhandwerkes kennen. Dies kann einem später ebenfalls sehr hilfreich sein. 🔨
Berufsschule Technik in Siegen:
Die Berufsschule ist das genaue Gegenteil 🤜🤛 vom AWZ-Bau in Kreuztal-Fellinghausen. Hier geht es hauptsächlich um Theorie, Berechnungen und Wirtschaft.
Aber auch hier, ist es wichtig aufzupassen und mitzumachen. 💡
Im ersten Lehrjahr schaut man in alle Bereiche der Baubranche und lernt jedes Lernfeld genauestens kennen. Ab dem zweiten Lehrjahr geht es dann nur noch spezifisch um den eigenen Ausbildungsberuf.
Am Ende eines jeden Blockes wird pro Fach eine Klausur geschrieben. Für diese sollte man vernünftig lernen und sich vorbereiten. 📓
Baustelle:
Ich wurde zu Beginn meiner Ausbildung als erstes, so wie jeder andere Azubi auch, auf die Baustelle geschickt. Dort durfte ich mal reinschnuppern und alles besser kennlernen. 🙏
Auf der Baustelle lernt man den Beruf erst richtig kennen. Man lernt viele Dinge anzuwenden und besser zu verstehen. Oft wird man aber auch vor Herausforderungen gestellt. Diese gilt es dann zu meistern, um dem Polier oder dem Vorarbeiter zu zeigen, dass man sich mit schwierigen Situationen auseinandersetzen kann und diese bearbeitet bekommt. 💯
Das Team auf meiner Baustelle ist super. Unterstützen einen, wollen das man immer neue Dinge erlernt und erklären alles. 👍
In den Pausen reden wir oftmals und lachen viel über unterschiedlichste Dinge. Man wird in viele Dinge mit einbezogen und kann vieles kennenlernen.
Zu Beginn wollte jeder so ein bisschen wissen wie man ist, was man schon so kann und wie man als Person, aber auch im privaten ist. Das fand ich persönlich sehr gut, weil man dadurch das Gefühl bekam, dass man wahrgenommen und beachtet wird. 🙌
Der Start auf der Baustelle war somit erfolgreich und als sehr angenehm einzustufen.
Zusammengefasst:
Alles in allem bin ich persönlich sehr zufrieden mit meiner Ausbildung. Ich schaffe es, erreiche gute Noten und habe ein sehr positives Arbeitsklima. 🤲
In der Berufsschule bin ich aufgrund meines Fachabiturs einigen ein paar Schritte voraus, aber dafür kann man die Kollegen unterstützen und Ihnen helfen. 📘
Im AWZ sind alle bei Null gewesen und helfen sich gegenseitig. Jeder kann eine gewisse Sache besser und alle haben noch Arbeiten, die sie viel üben müssen. Das ist allerdings normal. Bei mir sind es die Natursteine die nicht klappen💩
Auf der Baustelle wurde ich wie eben schon erwähnt freundlich begrüßt und in Empfang genommen.
Unsere Firma ist allgemein sehr modern gehalten und ist immer ansprechbar. Für jedes Problem wird eine Lösung gesucht und gefunden. 🔋
Ich fühle mich absolut wohl und bin glücklich über diesen Verlauf meines Werdegangs.
Über viele weitere neue Azubis freuen wir uns jedes Jahr eneut🙂
Schöne Grüße und Bis dahin
Philip
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BauMachtBock; lass mal machen! 😉
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